Montag, Januar 16, 2006

Beispielhaftes

Lange erwartet, nun endlich da - 'Wie ich blogge?! Erste Ergebnisse der Weblogbefragung 2005'. Ergebnisse aus Befragungen erscheinen dem/r LeserIn oftmals langweilig und trocken. Nicht so, wenn sie durch Beispiele begleitet werden.
An dieser Stelle möchte ich ein Interview mit René Repräsentativ [alberne Alliteration!] (30 Jahre)
Das soziodemographische Profil dieser Gruppe entspricht in etwa dem von Pioniernutzern neuer Internet-Technologien (hohe formale Bildung; um die 30 Jahre alt; oft noch in einer schulischen oder studentischen Ausbildung), [...]

veröffentlichen.

Killoyle: Hi, René, seit fast 3 Monaten führst du regelmäßig mit mehrmaligen wöchentlichen Updates ein Weblog.
Von den knapp vier Prozent ehemaligen Bloggern, die an der Umfrage teilnahmen, hat etwa die Hälfte ihr Weblog schon nach höchstens drei Monaten wieder beendet.
Warum bloggst du?

René: Na, ich blogge, weil ich Spaß dran habe.
Als Germanistikstudent schreibe ich halt gerne.
Die häufigsten Gründe für das Führen eines Weblogs sind Spaß und Freude am Schreiben sowie der Wunsch, Ideen und Erlebnisse für sich selbst festzuhalten.

In meinem Blog kann ich so meine Kurzgeschichten, Prosa, witzige Links und nicht zuletzt meine Fotos veröffentlichen. Hm, was ich bei all dem jedoch nicht so bedacht habe - Bloggen hat hat Auswirkungen auf die Privatsphäre.
Für diejenigen, die ihr Weblog länger führten, gewannen allerdings Bedenken zur Privatsphäre an Bedeutung.
Vor einigen Wochen begann ich eine kleine Reihe 'René im Neglisché'. Sofort schnellten meine Zugriffszahlen in die Höhe. So kam ich sogar in die High-Score-Liste von blog.de. Das war ziemlich cool!
Etwa 60 Prozent der Autoren führen ihr Weblog bei einem Provider, wobei twoday.net, myBlog.de und blog.de in der Stichprobe am Häufigsten vertreten sind.

Ich hatte - den zahlreichen Kommentaren zu Folge - sehr viele jüngere Leserinnen, die auch bloggen.

Unter den Weblog-Autoren im Teenager-Alter sind Frauen gegenüber Männern sogar deutlich in der Überzahl.

Alle wollten meinen Waschbrettbauch und mehr sehen. Auf einer Blogger-Lesung war es dann so weit. Nach meinem Beitrag wurde ich von Leserinnen bestürmt, die mir das T-Shirt fortrissen. Da stand ich blöd da.


Nachtrag:

Ach, ich bin mit diesem Post unzufrieden. Meine Idee die Ergebnisse mit einem fiktiven Interview zu verbinden, finde ich nach wie vor gut. Ich merke jedoch, dass es mir wirklich schwer fällt lustig zu schreiben. Außerdem funktioniert das mit dem Layout auch nicht so, wie ich es mir wünsche. Nerv!
'Schuster [Killoyle], bleib bei deinen Leisten' und widme dich dem, was du besser kannst.

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